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Messeauftritt
Carlo Nurminen *Project Management

Die gesamte Veranstaltung, in der sich die Branche mal wieder selbst gefeiert und die Besten der Besten gekürt hat, stand dieses Jahr unter einem ganz besonderen Stern, der Verabschiedung der langjährigen FAMAB Vorsitzenden Elfie Adler – oder einfach nur Elfie, wie sie von uns allen genannt wird.

Aber nun mal von Anfang an. Bereits um 5 Uhr morgens saßen die Ersten von uns im Auto, um an der alljährlichen Jahreshauptversammlung des FAMAB in der Kongresshalle Leipzig, in der später auch die fulminante Preisverleihung mit anschließender Aftershow Party steigen sollte, beizuwohnen.


Messe Beratung

Satzungen, Bilanzen und ein Flashmob
Die für viele MIKSer erste Teilnahme an einer Jahreshauptversammlung des FAMAB war gleichermaßen interessant, als auch langatmig. Ersteres aufgrund der ersten Teilnahme, inhaltlich geprägt durch Änderungen einzelner Satzungen, das Kennenlernen der einzelnen Bereiche der Arbeitsgruppen, die Verkündung der Jahresendbilanzen, diverser Vorträge, etc. um nur einige Themenbereiche zu nennen. Letzteres jedoch auch aufgrund der oben genannten Punkte.

Abwechslungsreich, lustig aber auch bewegend war der plötzliche Flashmob während der Versammlung. Unter den Geräuschen von Trillerpfeifen und lautem Geklatsche wurden Fahnen, selbstgebastelte Banner und Schilder geschwungen und zu Ehren Elfie Adlers in die Höhe gehalten – eine tolle Geste und große Wertschätzung für eine Frau, die für die Messebranche in den letzten Jahren viel geleistet hat.


Messe Design

Networken und Sekt trinken
Abends ging es dann weiter. Bereits beim Eintreffen zum ADAM 2013 stand fest, der Abend wird großartig. Die ersten Sponsoren stellten bereits vor dem Betreten der Location ihr Können in Form von aufwendigen Lichtinstallationen, einem überdimensionalen Blumengesteck und durch einen prunkvollen roten Teppich unter Beweis. Ein Gruppenfoto nebst einem eigens dafür bereitgestellten Sportwagen durfte natürlich nicht fehlen – auf das versprochene Foto warten wir jedoch noch heute, das aber nur am Rande.

Nach der Registrierung und dem obligatorischen Willkommenssekt betraten wir voller Vorfreude die großzügige Location, in der sich die Nominierten der einzelnen Kategorien auf langen ziehharmonikaförmigen Pappwänden präsentierten und ihre Einreichungen zur Schau stellten. Nebst vielen bunten Bildern und ideenreichen Texten natürlich auch ein idealer Anlaufpunkt zum gemeinsamen Networken mit neuen und altbekannten Gesichtern.


Messe Consulting

Unterhaltsame Preisverleihung
Die Preisverleihung an sich sollte zur Überraschung vieler – als Verbesserung zu den Vorjahren – recht „actionreich“ werden. Aus dem Boden herausschießende Flammen, Lichtershows und diverse Live-Performances einzelner Künstler und Gruppen sorgten für eine angenehme Abwechslung der Zeremonie. Zudem zwei Moderatoren, die mit dem nötigen Witz durch den Abend führten. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr nur die Sieger. Die Zweit- und Drittplatzierten hatten zwar ihren Gastauftritt auf der Bühne, kamen jedoch nach der Preisübergabe nicht zu Wort. Wie dieses gewertet werden soll, bleibt jedem selbst überlassen.

Entgegen einzelner Behauptungen gilt auch in diesem Jahr festzuhalten, je größer das Budget für einzelne Projekte ausfällt, desto größer ist auch die Chance auf den Gewinn des begehrten goldenen Apfels, eben dem goldenen ADAM – so scheint es zumindest. Die Sieger der 15 Kategorien haben dieses größtenteils verdeutlicht. An der Spitze thronen seit Jahren die gleichen großen Namen aus der Automobilindustrie.

Rundum gute Stimmung
Unterm Strich bleibt dennoch festzuhalten, dass sich die Preisverleihung in allen Belangen zur Freude des Publikums deutlich gesteigert, und an Attraktivität gewonnen hat. Dieses hat man deutlich an der Reaktion des Publikums gesehen, welches durch die stattfindenden Aktionen auf der mit einer großen LED-Wand bestückten Bühne zu ungewohnt stimmungsreichen Handlungen, der doch fast drei Stunden dauernden Veranstaltung, gepusht wurde. Das sich in den Applaus für konkurrierende Unternehmen immer auch etwas Häme mischte, lässt sich aber sicherlich nicht leugnen – eine vermutlich ganz normale Verhaltensweise.

Das komplette kulinarische Portfolio wurde uns und allen anderen nach der Preisverleihung zu teil. Zahlreiche Caterer stellten ihre Koch- und Dekorationskünste in dem eigens toll hergerichteten Saal unter Beweis. Zudem luden diverse Bars mit ihrer großen Getränkeauswahl zum gemeinsamen Feiern mit ein. Davon, dass auch in „unserer“ Branche gefeiert werden kann, konnte man sich noch bis spät in die Nacht überzeugen.


Fahrstuhl